Space Intruders.

art work: Mike Gerharz | text: Umino

Es ist still. Meine Schulter lehnt sachte am kühlen Stahlträger des Schiffes. Ich blicke verträumt aus dem breitem Fenster. Wie leichte Nebelschwaden am frühen Morgen ziehen die Galaxien langgezogen in bunten Schichten von blau bis tiefrot an uns vorbei. Wir gleiten pfeilschnell durch den Raum.

Ich spiele mit den Eiswürfeln im Glas, lasse sie klimpern während sie die letzten Reste des herrlichen Drinks kühlen. Das stete Vibrieren und Brummen der mächtigen Triebwerke beruhigt. Doch in wenigen Augenblicken werden wir unsere Basis erreichen, der Flug der Lancer One erreicht sein Ende. Ich spüre wie die Manövertriebwerke gezündet werden, das Vibrieren wird stärken, wir setzen zur Landung an.

Ich ziehe meine Stiefel hoch, streiche meinen Catsuit glatt. Das transparente Plastik knarzt, als ich den Taillengürtel eng um mich schlinge und den Blaster in den Holster schiebe. Ein sanfter Ruckler, wir sind gelandet. Landungsfluter werden angeworfen, überall zischt und dampft es. Die Rampe fährt ab und setzt mit einem dumpfen metallenen Klack auf. Ich spüre die Lust des Unbekannten, die Macht die an diesem Ort herrscht während ich sie mit tiefen Atemzügen in mir aufnehme. Ich schlage den Kragen hoch und schreite in die jubelnde Menge im gleißenden Sternenlicht. Dieser Ort zieht mich magisch wie in Zeitlupe in seinen Bann.

Ich will tanzen, spielen, spüren. Berühren, eins werden… Mit Dir, mit UNS! JETZT!

It’s calm. My shoulder rests slightly at the cool steel beam of the ship. I dreamingly watch out of the wide window. The galaxies, long-drawn-out in colourful layers from blue to deep red, are rolling past us like light fog at an early morning. We are sliding as swift as light through the space.

I’m playing with the ice cubes in my glass; let them tinkle while they cool down the last sips of my wonderful drink. The constant humming of the engines is calming. But within the blink of an eye, we’re going to reach the base, the flight of the Lancer One reaches its end. I feel the exercise engines fuel, the vibration is increasing, and we’re prepared to land.

I’m putting on my boots, smoothing down my catsuit. The transparent plastic creaks as I’m winding the waist belt around myself and putting the blaster into its holster. A soft stutter and we’re landed. Floodlights are actuated, it’s hissing and steaming everywhere. The ramp slides down and lands with a dulling metallic click. I feel the desire of the unknown, the force that’s resident to this place and take it in with every breath. I set up my collar and pace inside the cheering crowd beneath the glistening starlight. This place magically casts it’s spell over me in slow motion.

I want to dance, play, feel. Touching, becoming one... with you, with US. NOW!

Details.

Location:
Kesselhaus.
Lilienthalallee 35.
80939 München
.

doors open 10 p.m.

Viel zu sehen. Freunde treffen. Entspannende Möblierung.

Kühlende Drinks. Spannende Spielbereiche.

Räume im Raum: Dunklere: leiser&bespielbar. Play, dark und chill. Hellere: lauter&tanzbar. Beweg dich.

A feast for the eyes. Meet friends. Relax. Cool drinks. Hot play areas.
Dark corners: Quiet, playable. Light: Loud, danceable.

Online-Tickets.

Nur online und im autorisierten Kartenvorverkauf zu je 58.00 €.
Keine Abendkasse – Kontingent streng limitiert.
58 EUR in advance, no tickets sold at the door.
Online Tickets here

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Tickets in folgenden Vorverkaufsstellen.
Authorized Ticket Resellers.

Altelier Avatar. Linz.
Amazon Tattoo. Oberhausen
Boutique Bizarre. Hamburg.
Baumwollseil.Karlsruhe.
Darling Frivole. München.
Demask Munich. München.
Demask. Dortmund.
Domination. München.
Lust & Hiebe. Regenstauf.

Hautnah. Berlin.
Inner Sanctum. Hamburg.
Jazzy Fashion. Wien.
Rubberik. Wien.
Savage Wear. Berlin.
6 im Sinn. Bad Nauheim.
SEXBOX – over18store. München.
Spexter. München.
Styleplanet. München.

S-World (Spartacus). Wien.

Line-up.

Annie O.
DJ Clark Kent.
Shady Miles | FB Shady Miles official

Fotobox.

Deine Party Erinnerung. Ganz allein für dich.

Your party photo, just for you.

Party-Pics.

Vom Feinsten. Heinrich von Schimmer.

Hotel.

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Unter dem Stichwort "Lifestyle Ball" konnten wir für Dich ein Kontingent an Zimmern im ****Superior Leonardo Royal in München reservieren. Bitte buche Dein Zimmer per E-mail mit Stichwort.

Moosacher Straße 90, 80809 München

A quota of rooms in the ****Superior Hotel Leonardo Royal Munich is allocated to guests of the party. Please use the keyword "Lifestyle Ball" for your reservation.

Hotelkontakt:
T: +49 (0)89 - 288 538 0
F: +49 (0)89 - 288 538 100
E: info.royalmunich@leonardo-hotels.com

Das Comfort Zimmer ist 23 m² groß und bietet Platz für bis zu 3 Personen. Einen hochwertige Ausstattung und viele Vorzüge wie Klimaanlage, Minibar, 32" HD Flachbildfernseher, Kaffee- und Teezubereitungsmöglichkeiten. Des weiteren gibt es auf Deinem Zimmer, Schreibtisch, Regendusche, Haartrockner, Kosmetikspiegel, Sea of Spa Kosmetik, Kostenfreies W-LAN, 0,5l Apollinaris Wasser, Telefon und Laptopsafe.

Preise incl. Royal Frühstücksbuffet pro Zimmer:
129 € pro Nacht im Einzelzimmer
152 € pro Nacht im Doppelzimmer

Comfort Room

  • 23 sqm
  • Air-conditioning
  • Work desk
  • Monsoon shower
  • Hairdryer
  • Make-up mirror
  • Sea of Spa cosmetic products
  • Coffee & tea maker
  • Minibar
  • 0,5l Apollinaris water
  • 38" HD flat-screen TV
  • Satellite/Cable TV
  • Telephone
  • Laptop safe

Roomrates:
Single 129 € / night
Double 152 € / night
including Royal breakfast buffet

Dresscode.

Sexy. Fetisch. Abendgarderobe. Mit Stil. Du als Hingucker und Mitfeierer.
Latex, Lack, Leder: neu.
Shiny, glänzend, Spitze, High heels. Corsagen. Zeige Haut.
Dom: passend, stilvoll. Sub: angepasst, passend gemacht.
Play: ganz viel darf.
Party – unbedingt: in hot.
Gib viel, dann bekommst Du das auch erwidert.
Zeig Dich: gib alles.
Und: Abendgarderobe in schwarz, Smoking oder Ballkleid. D/S. BDSM-affin.
Uniformen. Eyecatcher. Masken. Burlesk. Gothic. Drag. Cosplay. Shiny. Lasziv. Ideenreich.
Keine Alltags- oder Straßenoutfits (z. B. normaler Businessanzug, Hemd, T-Shirt, Jeans, Turnschuhe).
Keine reine Nacktheit. Kein ‚Oben ohne’.
Nix Halbes: wir wollen Dich ganz.

Be breathtaking. Sexy. Fetish. Evening Dress (Smoking or ball gown). You as eye-catcher. Latex, Patent, Leather. Shiny, Lace, High Heels, Corsets. Show skin. Uniforms, Masks, Burlesque, Gothic, Drag, Cosplay. No business suits, no T-Shirts, no sneakers. No simple nudity, bare chests. No unimaginative.

Wir freuen uns. Auf Dich.
Dein SubRosaDictum.

We're looking forward to meeting you.
Your SubRosaDictum Team.

Text: Ned Ransom | Artwork: Annika Sauer | Design: Carina Meyer-Broicher

Text: Ned Ransom | Artwork: Annika Sauer | Design: Carina Meyer-Broicher

Blinzeln.

Flackerndes Licht lässt meine Iris zusammenziehen - meine weit aufgerissenen Augen hatte ich schon gar nicht mehr bemerkt in der Dunkelheit, im All. Gewohnt an das bläuliche Schimmern der Planeten, gewohnt an das Glitzern von Meteoritenschwärmen. Gewohnt an die Schwingungen, die mich bewegen. Ungewohnt nun die Lichtspitzen, die meinen Schlaf blenden. Schlaf? Wach? Die androgynen Wesen: war es gestern, vor einem Monat oder Jahr, als sie mich hier bei sich aufnahmen? Der scheinbare Traum löst sich ab von meinem Denken, wie ein Raumschiff, das langsam abdockt: sich lautlos vom Mutterschiff trennt und ins Schwarz gleitet.

Du bist noch da, ich erkenne Dich ich jetzt, Du führst mich den Gang entlang, ich vertraue Dir. Schließe meine Augen, bin bei Dir. Türen gleiten vor mir auf und schließen uns fast lautlos in den nächsten Raum: roter Dunst, dumpfer Bass, Stroboblitze, zuckende menschliche Wesen, eng aneinander. Tanzend, lachend, sich berührend. Du flüsterst: „Wir sind da." „Oh ja", schreie ich aufgeregt und ziehe Dich an mich,  „das sind wir."  //

Squint.

Flickering light makes my iris contracting, I didn't recognize that my eyes in the darkness, in the outer space, were wide open. Used to the bluish lustre of the planets, used to the sparkle of the meteorite swarms. Used to the vibrations which affects me. Unfamiliar now the light peaks which are blinding my sleep. Sleep? Awake? The androgynous creatures: has it only been yesterday, has it been a month ago or a year, since they housed me? The apparent dream is drifting away from my mental activity, like a starship, which slowly undocks: separating silently from the mother ship, sliding into the darkness.

You're still there, I see you now, you're leading me along the hallway, I trust you. Closing my eyes, being with you. Doors sliding away in front of me and closing us silently into the next room: red dunst, dull bass, strobe lightnings, wincing human beings, close against each other. Dancing, laughing, touching each other. You're whispering: "We are here." - "Oh yes", I scream excited pulling you towards me, "We are here."

 

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text. ned ransom | artwork. Therese Haller| design. Carina Meyer-Broicher

Es ist alles so leicht.

Ich schwebe.

Jede Faser meines Körpers glitzert hell im unendlichen Dunkel des Alls.

Das Schiff, in dem ich mich befinde, gleitet an Galaxien vorbei, die ich nicht bewusst wahrnehme - nur ahne, dass ich mich im Nirgendwo meines jemals Erlebten bin.

Meine Sinne explodieren. Die androgynen Wesen an mir, in mir. Das Gewesene und nun Seiende: Unendlich schön. Imperfekt und Präsens in mir verschmelzen so unglaublich. So wunderbar. Nichts veranlasst mich, eine Bewegung auszuführen, eine Regung - ich würde nur realisieren, dass mir das unmöglich gemacht wurde: fixiert, angeschlossen, festgemacht, still soll ich sein! Oh wie gerne.

Mit Dir in meinem Gefühl gleite ich in die Nacht bis zum Morgen. Sterne um Sterne rasen an uns vorbei. Und immer weiter und weiter.

Mit Dir.//

Everything is so light.

I am levitating.

Every inch of my body is sparkling bright in the endless darkness of the universe.

The star ship in which I am, is floating along galaxies, I don’t even consciously realize - just imagining - without being caught in the nothingness of vivid memories.

My senses explode. The androgynous being on me, in me.

What has been, what is: amazingly beautiful. Imperfect and presence are melting within me, so elusively. So wonderful. Nothing engages me to fulfil a movement. An impulse, which would only lead me to realize what has been made impossible to me: fixed, attached, tightened, I am to be quiet. I will obey.

Your feelings within me, I am floating through the night until dawn. Stars and stars are raging past. Again and again.

With you.


Flyer_web_groß

text. ned ransom | artwork. JoB | design. www.carina-meyer-broicher.de

Die Schleuse schließt sich hinter mir. Es kann nur besser werden. Ich renne wieder.

Aber wohin? Ich blicke nach rechts, nach links. Alle Gänge sind leer. Ich haste nach links. Nein, vielmehr: ich renne um mein Leben. Schaue nervös über meine Schulter. Der Motiontracker an meinem Handgelenk sagt mir die Luft ist rein. Gottseidank nächste Schleuse auf, geradeaus weiter einmal rechts einmal links. Durch die bereits trüben Fenster vernehme ich wenig Licht. Wir müssten längst irgendwo zwischen System PGI 4 und Alpha Centauri sein. Aber dann haben sie uns gefunden.

Abschnitt sieben. Ich weiß genau, wenn ich Abschnitt neun erreiche, bin ich vor diesen Wesen sicher. Der Motiontracker blinkt jetzt. Shit.

Einfach nur weiter, weiter diesen Gang entlang. Ich strauchele, sehe mich fluchend in Zeitlupe über das Übersehene fallen, mein Ausfallschritt rettet mich nicht, sondern schleudert mich die auch noch nach Jahren im All ungewohnt künstliche Schwerkraft rechts an die Bordwand.

Ich vernehme die gewohnte, mir so verhasste kalte mechanische Stimme, die gar nicht ahnt, welch grauenhafte Prophezeiung sie da eben von sich gibt. In diesem Moment beneide ich sie um ihr sauerstoffunabhängiges Dasein.

"Schleuse 8 wird in T minus 10 Sekunden geöffnet.“

Verdammte Scheiße! - neun - Los, steh auf!Mein Bein pocht - acht - ich raffe mich auf - sieben - etwas warmes an meinem Bein - sechs - hastend, schnaufend, in meinem Kopf pochend hallt monoton drohend die "fünf" in mir, seltsam entfernt. - vier - Ich bleibe stehen, mein Motiontracker blinkt und vibriert. - drei - Ich setze mich auf das kalte Bodengitter, stülpe meine Gasmaske über und höre das dumpfe -  zwei - .

„ACHTUNG DEAKTIVIERUNG“schallt es in meinen Synapsen, als ich merke, wie die Funkwellen die Maske durchdringen und in mich wollen. Die Wesen holen mich ein. Panik steigt in mir hoch.

Schwarz.

Kaum merklich schiebt sich von oben eine Maske in mein Gesichtsfeld. Augenflackern wie sich müßig anschaltende Leuchtstoffröhren. Ich lebe. Gierig sauge ich den Sauerstoff ein. Der Raum, in dem ich mich befinde, bewegt sich. Oder bewege ich mich durch den Raum? Wie vorbeiziehende Fahrbahnstreifen, nur oben an der Decke. Nicht zu lesende oder identifizierbare Formen huschen über mich hinweg. Das ist nicht mein Schiff.

Ich werde bewegt. Aber mich selbst bewegen? Meine Hände und Beine bewegen sich nicht. Dann: Stillstand. Wo bin ich hier? Pure Panik in mir. In meinem Kopf gibt mir eine Stimme auf einmal das Gefühl, als ob sie direkt mit mir spricht. Nein, nicht mit mir - in mir. Keine klaren Worte. Aber: Warm. Wärmend. Angenehm. Etwas an meiner Schulter lässt mich ahnen, dass es von ihm oder ihr oder es stammt - jedenfalls von dem Wesen über mir auszugehen scheint. Ich versuche meinen Kopf zu drehen, was nicht funktioniert. Bin ich eingeklemmt? Nein, sie haben mich fixiert. Aus den Augenwinkeln sehe ich, dass mir drei Wesen ihre volle Aufmerksamkeit schenken. Muskulös. Geschlechtslos. Glatt. Fließende Bewegungen. Sie wissen, was sie tun. Schnell ist klar: sie machen das nicht zum ersten Mal.

Ich kämpfe gegen die erneut aufsteigende Panik. Ich bin festgeschnallt und ausgeliefert.

Wieder diese innere fremde Stimme. Sie kommunizieren wortlos, in mir, mit mir: „Wehr dich nicht dagegen!“ Gleichzeitig wird meine Sauerstoffmaske entfernt. „Lass es geschehen!“ Oh Gott. Sie scheinen nicht zu wissen, dass ich Sauerstoff benötige.

Keine Luft. Stille. Wie lange halte ich das aus?

Kurz, bevor es zu spät ist, ist die Maske wieder auf meinem Gesicht. Meine Lungen entfalten sich freudig wie zum allerersten Atemzug meines Lebens. Unendliche Erleichterung durchfließt, nein, durchschießt meinen Körper zusammen mit dem einströmenden Sauerstoff. Bis in jede einzelne Pore. Dann ist mein Gesicht wieder nackt. Wieder diese wahnsinnige Stille. Jetzt ist mir klar: sie wissen natürlich genau, was sie tun.

Todesangst und Glückseligkeit geben sich im wellenförmigen unendlichen Ozean der Gefühle grinsend die Hand.

Ein Wesen legt lediglich seine Hand auf mein Gesicht. Ich kann atmen. Als sich mein Brustkorb das nächste Mal hebt, durchfließt mich zusammen mit der Atemluft jetzt ein weiteres Gefühl. Mich durchdringt eine unendliche Leichtigkeit, ich schwebe. Mit jedem Atemzug werde ich leichter, gleichzeitig ist mein Körper fest umschlossen von dieser entschlossenen Berührung, die ich überall gleichzeitig spüre.

Muss mich dagegen wehren.
Es ist alles so leicht.
Muss zurück zum Schiff.
Eine Welle der Freude holt mich ein und überspült mich.
Muss meine Crew retten.
Jede Faser meines Körpers glitzert hell im unendlichen Dunkel des Alls.
Muss...
Meine Sinne explodieren.

Unendlich schön.

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